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  Lena Moll Art  

die KünstlerIn

Die multimediale Künstlerin beschäftigt sich mit Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Naturverantwortung. Uns Menschen als Teil der Natur zu verstehen ist zentraler Ansatz Ihrer Arbeiten. Dies zeigt sie uns anhand von Arbeiten über Wald, Mutterschaft und die Schönheit natürlicher, nackter Körper. Sie bricht mit gängigen gesellschaftlichen Rollen, Normen und Vorschriften.
Moll bedient sich hierzu verschiedener Medien, darunter Fotografie, Film, Malerei - mit selbst hergestellten Farbpigmenten und Periodenblut, Illustration, Drucktechniken sowie objekthaften Arbeiten mit Holz und Textil.
„Jede Arbeit verlangt nach ihrer eigenen Materialität, Größe und Zeit. Wenn man genau in sich hinein hört kann man den passenden Weg immer finden.“

Für ihre Arbeiten 'chantet' sich Moll oft in eine Trance oder nutzt den Hyperfokus ihrer Neurodiversität um sich dem Thema vollständig isoliert und in seiner ganzen Tiefe widmen zu können. Am liebsten arbeitet die Künstlerin ganz detailgetreu in kleinen Formaten oder abstrakter, fließender auf Großformaten.

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Ausstellungen

​​​geplant

  • "wELt KindEr", Eisernes Haus, München, September 2026, Gruppenausstellung​

vergangen

  • Bachelor exhibition // Munich University of Applied Sciences, 'UnterHauch' // experimental film, 22/07 - 24/07/2022, at 'Hochschule München, Fakultät 12', Lothstraße 17 , 80335 Munich, (group exhibition)

  • 'MCBW 2020 Munich // sozial Pavillion', 'Welcome to my mind // Prozess Depression', canceled 12/03 - 15/03/2020, postponed to 20/04/2020 at 'Hochschule München, Fakultät 12', Lothstraße 17 , 80335 Munich,(group exhibition)

  • 'Annual exhibition of Faculty 12', 'walkable Camera Obscura', Portrait series, 'Hair' Portrait series '8qm' architecture & portrait series 'without titel' July 2019 at 'Hochschule München, Fakultät 12' Lothstraße 17 , 80335 Munich(group exhibition)

  • 'Opening of the historic armory' Research work 'P 479', Short film 'Der Gast' February 2019 at 'Hochschule München, Fakultät 12' Lothstraße 17 , 80335 Munich(group exhibition)

  • 'Graduate exhibition designer in craft' photographic poster series 'Flucht was bleibt' November 2016 at 'Galerie des Handwerk' Max-Joseph-Straße 4, 80333 Munich (group exhibition)

  • 'Graduate exhibition ceramist'
    Skulptur der Elemente (1200°C, glasiert; Holz; Metall),
    Krug- & Gesellenschale (1200°C, glasiert, Wachsdekor),
    Figuren im Akt (Raku- Kapselbrand, teilw. glasiert)
    July 2013 at 'Keramikschule Landshut' Marienplatz 8, 84028 Landshut(group exhibition)

  • 'Zeitwerke','Zahnräder der Zeit' 09/10 - 18/11/2012 at Deggendorf craft museum, Maria - Ward - Platz 1, 94469 Deggendorf in-class competition of the Danner Foundation
    (group exhibition)

Werke

© Lena Moll Art, 2026, die Nutzung von Abbildungen jeglicher Werke ist nur mit Genehmigung der Künstlerin gestattet

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In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit Natürlichkeit, auch mit natürlichen, echten Einblicken in das Leben von Kindern und Familien. Meine Arbeiten machen Blickwinkel sichtbar, über die in unserer Gesellschaft oft geschwiegen wird. Gerade die Mutter-Kind Beziehung, das Stillen, die Begleitung von großen Gefühlen der Kleinen, von Schlafbegleitung, alltäglicher Belastung und Sorgen.
In meinem Werken werden gesellschaftliche Missstände sichtbar, die es Kindern und ihren Eltern tagtäglich erschweren zu leben, gesund zu bleiben.
Das Thema hat für mich Relevanz, weil ich selbst Mutter dreier Kinder bin, zwei davon sind Sternenkinder. Meine Mutterschaft hat mich sowohl persönlich als auch mein künstlerisches Schaffen verändert. In der Arbeit „Was mich ausmacht – Inhalte meiner Kunst“ verarbeite ich Periodenblut, als Trauer um das Kind, das das Blut hätte werden können. Das Blut wurde mit ursprünglichen, man kann sagen natürlich kindlichen Methoden, mittels Händen und Verlaufen durch Schnee, aufgetragen. Das Material mit Händen aufzubringen bringt mich zu meinem Ursprünglichen Ich zurück und ist auch für das Werk „Seien Sie froh, sie haben ihn fast 3 Monate stillen können!“ - Unser zweites erstes Mal Stillen geplant.

Was macht meine Kunst aus?

 

Ich sammle seit Jahrzehnten besondere Holzstücke aus dem Wald, ich zeichne, fotografiere & mache sie zu Kunstobjekten. Ich verarbeite in meinen Werken schon immer Themen die mich stark beschäftigen. Natürliche, meist nackte Körper faszinieren mich in jedem Medium. Dieses Werk verbindet dies alles.Das Selbstportrait zeigt mich mit tiefst trauriger, trotzender Miene nach meiner zweiten Fehlgeburt. Mein Gesicht ist nach meinem Unfall immer noch stark geschwollen. Meine Blutungen sollen nicht mehr nur Trauma sein, im Herbst 2025 gebe ich ihr eine neue Aufgabe: Periodenblut als neues Malmaterial in meiner Kunst. Aus Blut & Gewebe, das ein Kind hätte werden können, wird Neues, wunderbares geschaffen. Es hilft mir die Traumata weiter zu verarbeiten. Den Hintergrund trug ich intuitiv auf. Das Blut verteilte ich mit Pinsel, Händen und Schnee auf dem Bild, arbeitete Eis und Salz ein. Aus diesem transformativen Prozess entstand die Form einer Baumwurzel (links oben) von selbst. Umrandet und ergänzt wurde diese mit Markern in Form einer Holzstruktur.

Der schiefe Mund

 

Ergänzt werden die Haare und ein breiter naturbelassener Holzrahmen, auf dem, mittels Fototransfer, eine dokumentarische Fotoaufnahme des Krankenhausaufenthalt gedruckt wird. Mit dem Werk ‚Der schiefe Mund‘ von Lena Moll verarbeitet die Künstlerin den ersten Krankenhausaufenthalt ihres damals 3 jährigen Sohnes. Während seines Mittagsschlaf erlitt das Kind seinen ersten Fieberkrampf, Lena rief daraufhin den Notdienst. Kurz darauf standen sechs Personen in ihrem Wohnzimmer - drei Rettungssanitäter:innen, drei Notärzt:innen. Der darauf folgende stationäre Krankenhausaufenthalt war für die Künstlerin und ihre Familie prägend. Die nächsten 48 Stunden waren geprägt mit einer Sorge um das eigene Kind, die man nur als Eltern nachempfinden kann. Der hängende Mund, den das Kind seit dem Krampfanfall zeigte, sorgte auch die anwesende Ärztin - denn die Ursache war nicht zu klären. Der schiefe Mund blieb dem Kind auch einige Tage nach Entlassung aus dem Krankenhaus bevor er endgültig verschwand. Mit diesem Gemälde verarbeitet Lena die mütterliche Sorge um ihr Kind.

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