
Ines Kelz
die KünstlerIn
Künstlerin aus dem Süden Österreichs.
Künstlerischer Lebenslauf:
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1996/1997 Kommunikationstraining nonverbal bei Sakotnik K.
Kommunikationstraining verbal bei Goldemund H.
Rollenspiel bei Wiedner K. -
Seit 2000 Autodidaktisches Training in Zeichnen und Malerei
2001/2002 Ausdruckstanz, Kreative Tanzentwicklung und Klanginstrumente bei Lienbacher -
Sabine und Nachbaur Petra
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2002 Autobiographisches Schreiben und die Jeux dramatiques bei Seidl-Hofbauer Marion und Kreisel Maud
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2004 Clownerie- und Humortheater bei Schlenker Stefan
Aktzeichnen bei Mag. Wasserthal-Zuccari Melitta
Aktzeichnen bei Landschbauer Ernst
Rhytmustraining bei Fritz Lilian
Malerei bei Overbeck Angelika
Bildhauerei bei Fritz Harald -
2005 Musiktheater bei Fritz Lilian
Bildhauerei bei Fritz Ipsmiller Harald
Malerei bei Overbeck Angelika -
2007 Maskenbau bei Overbeck Angelika
Musiktheater mit Masken bei Fritz Lilian
Improtheater mit Masken bei Tanner Kathy
Improtheater bei Taylor Norman -
2007 Musiktheater bei Fritz Lilian
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2009-2010/ 2018-2019 Freie Akademie der Bildenden Künste und Literatur Kärnten
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2018 – 2025 Diverse Kurse bei Cambra Maria Cadè
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2025/2026 Araouna Barbara Brodegger „Malen mit Erdfarben“

Ausstellungen
geplant
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"wELt KindEr", Eisernes Haus, München, September 2026, Gruppenausstellung
vergangene
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2005/2007 Akademie für ganzheitliche Kunsttherapie ISSA (Wien)
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2007 Kulturwerkstatt (Graz)
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2014 LKH Villach
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2015 Gruppenausstellung Kunsthaus Sudhaus Villach
Werke - coming soon
© Ines Kelz, 2026, die Nutzung von Abbildungen jeglicher Werke ist nur mit Genehmigung der Künstlerin gestattet
Kontakt zur KünstlerIn

wELt kindEr - KUNST aus STELLUNG
Die Wandelkraft der Kunst: Vom inneren Kind zu den Weltkindern
Was assoziiere ich mit „Weltkinder“ und dem „inneren Kind“?
Weltkinder sind nicht nur die Generationen von morgen – sie tragen auch das Erbe von gestern. Jedes Kind kommt unschuldig auf diese Welt, wird jedoch sofort in das unsichtbare Gewebe familiärer und gesellschaftlicher Prägungen gehüllt. Oft ist dieses Netz zu eng. Es erzwingt Anpassung, lässt Wunden stumm werden und verleitet dazu, den Schmerz
schließlich als Härte gegen sich selbst weiterzutragen. Das innere Kind in uns ist der Hüter dieser unverarbeiteten Spuren – aber auch der Schlüssel zu unserer ureigenen Schöpferkraft.
Wie setze ich das Thema gestalterisch um?
Gedankliche Lösungen greifen hier zu kurz; echte Wandlung braucht das körperliche Tun. In meiner Arbeit setze ich diesen Prozess durch das bewusste Dekonstruieren und Neu- Verweben um:
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Der Schnitt: Das Zerschneiden alter Textilien löst die Erstarrung ererbter Rollenmuster und stoppt die unbewusste Weitergabe von Grenzüberschreitungen.
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Das Formen & Verweben: Durch Häkeln, Handarbeit, Farbe und Materialkontakt erfährt das System eine neue Ordnung. Dunkle Stellen werden nicht kaschiert, sondern mit Goldfäden stabilisiert und mit spiegelnden Pailletten gewürdigt.
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Die Handlung: Im physischen Gestalten wird das starre Trauma wieder flüssig. Wir werden von hilflos Betroffenen zu aktiven Gestaltern unseres Lebens.
Der Bezug zu den Weltkindern: Heilung über Generationen
Die Wandelkraft der Kunst wirkt in drei Richtungen:
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Für die Vorfahren: Wir würdigen vergangene Schicksale, ohne anzuklagen.
2. Für uns im Jetzt: Wir befreien das innere Kind aus dem Korsett der Anpassung und
erlangen unsere Handlungsfähigkeit zurück.
3. Für die Weltkinder: Indem wir die Ketten der Vergangenheit bei uns selbst lösen, hinterlassen wir den Nachkommen ein offenes, tragfähiges Netz aus Freiheit und Licht.
Kunst richtet nicht. Kunst richtet neu aus – für uns selbst, für unser inneres Kind und für eine friedvollere Welt unserer Kinder.