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  Deva Keerti  

die KünstlerIn

Ich male seit meiner Kindheit – meine früheste Inspiration lieferten meine Tante und mein Onkel, die auf ihrem Dachboden mittels Siebdruck eigene Entwürfe auf Stoffe druckten, woran ich teilhaben konnte.

 

Zunächst wollte ich Grafik-Design studieren, diese Idee habe ich trotz der Aufnahme an der Uni Darmstadt dann doch nicht weiter verfolgt. Ich studierte stattdessen Biologie, weil mich die Natur seit Kindheitstagen faszinierte, mich bis heute noch sehr beeindruckt und mich wieder und wieder überrascht und in ein kindliches Staunen entführt. Quer durch alle nichtlinearen Lebensabschnitte ist die Faszination für Malerei und bildliches Gestalten eine Konstante. Hier finde ich bis heute meine kreativen Mittel um meine Gefühle auszudrücken und Stress abzubauen. Sie erlaubt mir den beruhigenden Zugang zu mir selbst, sie entwickelt sich – wie ich selbst – permanent weiter. Meine zunehmend durch Spiritualität geprägte Lebensweise drückt sich mehr und mehr in meinen Bildern aus. Die verwendeten Materialien wandeln sich ebenfalls, meine neueste Erfahrung mit Naturfarben zu malen hat meine Werke vollkommen verändert. Ich habe so einen tieferen Zugang zu meiner Kreativität gefunden. Die Farbgebung und die Inspiration meiner Bilder kommen aus der Natur und die aus der Natur stammenden Materialien nutze ich in sehr unterschiedlichen Kompositionen. Ich lasse mich durch meine Stimmungen und Gefühle leiten.

 

Neben der Malerei kreiere ich Skulpturen, deren Materialien das Leben in unserer Zeit widerspiegeln, indem ich im Alltag gefundene Plastikteile mit in der Natur vorhandenen Objekten verbinde.

Annette Hohmann (*24.08.1960 in Wiesbaden), lebt in Wien.

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Ausstellungen

​​​geplant

  • "wELt KindEr", Eisernes Haus, München, September 2026, Gruppenausstellung

vergangen

  • Ich habe bisher noch nie ausgestellt und freue mich über diese wunderbare Möglichkeit vor den Vorhang treten zu können .

Werke

© Annette Hohmann, 2026, die Nutzung von Abbildungen jeglicher Werke ist nur mit Genehmigung der Künstlerin gestattet

Kontakt zur KünstlerIn

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Schatzkästchen der Kindheit

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Gespräch unter Freunden (Auster, Zapfen, Plastik, Bretagne)

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Entspannung am Teich (Muschel, Plastik, Blüte, Palau)

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Häschen in der Grube… (Auster, Pflanze Stein)

Schon als Kind lernte ich durch meinen Vater, der Collagen bastelte und Fotografie
liebte, mein Augenmerk auf Kompositionen aus Licht, Schatten und diverse
Materialien zu richten. Ich erstellte mir meine eigene „kleine Schatzkiste“ mit für
mich außergewöhnlichen Fundstücken aus meiner Umgebung. Darin fanden sich
viele natürliche Materialien wie Knochen, Federn, mumifizierte Tiere,
Tannenzapfen, Blätter, Schmetterlingsflügel und vieles mehr. Aber auch künstliche
Materialien wie zusammengefahrene Metalldosen, verrostete Unterlegscheiben,
Zahnräder, diverse Plastikteile wie Stöpsel, Klammern oder Spielzeuge regten
meine Phantasie an.
Diese Leidenschaft habe ich in den letzten Jahren weiterentwickelt, aus den
Fundstücken entstehen nun Skulpturen und Bilder.
Vor kurzem habe ich mich dem Malen mit Naturpigmenten zugewandt und das
hat mich inspiriert, mein „Schatzkästchen“ nochmals zu erweitern.
Ich wünsche mir, dass alle Kinder -  gebliebene und gewesene - und alle, die es
wieder werden möchten, ein kleines, feines Schatzkästchen erstellen.
 
Hier ist auch der thematische Brückenschlag zum „Tag des Kindes“ – mit
staunenden, unvoreingenommenen Kinderaugen durch die Welt zu gehen und die
Dinge, die uns begegnen als Quelle der Inspiration zu nutzen. Die Käseglocken,
unter denen meine Stücke stehen, sind stellvertretend für eine immer mehr unter
Druck geratene Natur und schwindende Freiräume – einen Schatz, den wir für die
Kinder dieser Welt erhalten müssen.

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